Die Bücher

Und dann am Leben bleiben


Die Idee, mein gesammeltes Geschriebenes seit Beginn der Krebsdiagnose in Buchform zu verpacken, entstand aus der Frage heraus, wie ich meine Krebserkrankung bewältigt habe.
Die Antwort ist so vielschichtig, unfassbar komplex und würde aufgrund unterschiedlicher Tagesformen ständig anders aussehen und bezogen auf die unterschiedlichen Lebensbereiche auch immer anders ausfallen.

Die Krebserkrankung hat meine Einstellung zum Leben – positiv wie negativ – geändert und stellt bezogen auf Kinder, Partnerschaft, eigene Ressourcen, Alltagsbewältigung und Studium in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung dar.

Meine Auszüge in diesem Buch sind authentisch, weil sie in den Momenten entstanden sind, in denen ich genauso fühlte. Es handelt sich um Einblicke in die Zeit unmittelbar nach der Krebsdiagnose, mein Gefühlsleben während Chemo, Mastektomie und Bestrahlung und in die Zeit nach Abschluss der Akutbehandlungen, wenn man sich für das Umfeld wieder in einem Zustand befindet, den man als gesund bezeichnen könnte, es aber weder ist noch sich so fühlt.

(Das Buch wird zum Selbstkostenpreis verkauft, d. h. ich verdiene daran nichts).

Das Buch ist erhältlich u. a. bei amazon oder BoD:


Als Mama Krebs bekam

Die Welt der Geschwister Alice und Oskar gerät durcheinander: Mama ist an Brustkrebs erkrankt. Wie gut, dass der Maulwurf Klaus – der Arzt des Tierreichs – ihnen bei allen möglichen und unmöglichen Fragen zur Seite steht. Auch die Zuhöreule Eugenie, die weise Ameise Lutz und der lebensbejahende Frosch Walter stellen sich als die besten Freunde heraus, die sich die beiden Geschwister hätten wünschen können.

Die Geschichte richtet sich vorwiegend an Kinder mit einem an Krebs erkrankten Elternteil. Sie soll kindgerecht ein Bild über diese Krankheit vermitteln und spielerisch Bewältigungsstrategien aufzeigen. Verschiedene Sichtweisen vermitteln kein starres Bild, sondern lassen viel Platz für individuellen Gestaltungsspielraum: Der Frosch Walter sieht die Welt zum Beispiel pragmatischer als die gläubige Ameise Lutz. Und das heißt nicht, dass einer von beiden falsch liegt, sondern dass es unterschiedliche Blickwinkel auch auf verschiedene Bereiche des Krankheitsthemas gibt, die in diesem Buch dargestellt und kindgerecht verpackt sind.

Das Buch ist u.a. bei amazon zu erhalten und wird ohne kommerzielle Zwecke vertrieben.


Erinnere dich 
[Short story about probably everything]

Diese Kurzgeschichte bricht das Leben auf das Wesentliche herunter: War sind wir und warum leiden wir? Und geht es vielleicht auch anders?
Das Büchlein ist inspiriert durch spirituelle und buddhistische Sichtweisen. Da es zum Selbstkostenpreis verkauft wird, verfolgt es keine kommerziellen Absichten. Es kann beispielsweise beim BoD-Shop oder bei amazon erworben werden.

Auszug:

„Es ist immer das, wofür du es hältst. Wir unterschätzen uns häufig, machen äußere Einflüsse für unser Glück verantwortlich. Wir sagen: Ach, ich kann jetzt aber nur glücklich sein, wenn ich weiß, dass ich in einem Jahr noch lebe, wenn mein Chef zufrieden mit mir ist, mein Partner dieses und jenes tut und regnen darf es heute bitte auch nicht.“ Der alte Mann schlug, gespielt, energisch mit der Faust auf den Tisch. Das junge Mädchen fing an zu lachen.

„So sind Menschen häufig“, fuhr er fort. „Sie ärgern sich selbst. Wenn sie lange an einer Kasse stehen müssen hört man sie oft sagen ‚Ach, jetzt ärgere ich mich.‘ Wer ärgert hier also wen? Welche Macht hat eine volle Supermarktkasse, wenn nicht ich es bin, der ihr diese einräumt? Und dann gehen die Menschen weiter und sagen ‚Hoffentlich verlässt mich mein Partner nicht.‘ Sie bekommen Angst. Klammern sich an ihrem Wunsch fest, stellen sich in Frage. Bin ich auch gut genug? Wird er immer bei mir bleiben? Und weil ihre Gedanken so häufig in der Vergangenheit oder Zukunft verweilen, verpassen sie das Leben, was immer, wirklich immer, nur im gegenwärtigen Moment stattfindet. Versuch mal diese Perspektive: Dein Partner kann dich verlassen. Morgen schon oder in fünf Jahren. Er kann seine Sachen packen und gehen und das kann er tun, weil er einen freien Willen hat. Ist das nicht wunderbar? Und wenn er bei dir bleibt, tut er es ebenfalls aus freien Stücken. Auch du hast diese Möglichkeit und jeder andere Mensch. ‚Ach, ich kann aber nicht, weil das Haus, der Job, die Hypothek, …‘, und ja, das sind Argumente und es steht jedem zu, sich die Grenzen so eng zu setzen, wie man möchte. Die Wahrheit ist nämlich so erschütternd wie wundervoll: Du kannst dich an jedem Tag entscheiden, wie du leben möchtest. Du musst nicht so leben wie gestern, auch wenn die meisten Menschen das automatisch tun. Wenn jemand sagt ‚das kann man aber nicht machen‘, dann ist das seine Grenze; nicht deine. Du kannst dich jeden Tag neu entscheiden.“ Aber was ist das mehr, als einfaches Dahingerede, dachte das junge Mädchen und der Mann schien ihre Gedanken zu lesen.

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Ein Sommer mit Balu

„Wie können Eltern ihren Kindern das Thema Sterben und Tod nahebringen? Wie können sie offen und ehrlich sein, ohne zu verängstigen oder zu verstören? Mandy Falke von der NetzwerkStatt Krebs und Mutter dreier Kinder hat dazu die wunderbare Geschichte vom Schmetterling Balu geschrieben, liebevoll illustriert von Kirsten Schmidt.“

Das Büchlein „Ein Sommer mit Balu“ bietet Kindern die eine Möglichkeit, einen guten Umgang mit ihren Fragen, ihren Unsicherheiten, ihrem Schmerz und ihrer Hoffnung zu finden. Die Worte sind einfühlsam, ohne zu beschönigen, sind trostvoll, ohne zu verschleiern. 

Die Frauenselbsthilfe Krebs ist der Herausgeber. Das Büchlein kann kostenfrei heruntergeladen oder nach Hause bestellt werden.

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Hausaufgaben stinken – Tiana mag keine Hausaufgaben

Hausaufgaben nerven. Findet zumindest Tiana. Stattdessen spielt sie lieber mit ihren Geschwistern, malt Bilder oder baut Traumschlösser. Mama ist verzweifelt. Warum mag Tiana die Hausaufgaben nicht und was könnte ihr helfen? Das Buch eignet sich insbesondere für Erst- und Zweitklässler.

Das Buch findet man beispielsweise bei amazon.