Zitate über Krebs

„Krebs beginnt und endet mit dem Menschen. Diese eine elementare Tatsache wird bei aller wissenschaftlichen Abtraktion zuweilen vergessen. Ärzte behandeln Krankheiten, aber sie behandeln auch Menschen, und diese Grundgegebenheit ihrer beruflichen Existenz zieht sie manchmal gleichzeitig in entgegengesetzte Richtungen“.

(June Goodfield)

„Die an dieser Krankheit leidenden waren jahrhundertelang Objekt jeder erdenklichen Form von Experiment gewesen. Felder und Wälder, Apotheken und Bethäuser wurden durchstöbert, ob sich nicht irgendein Mittel fände, das gegen diese widerborstige Krankheit hülfe. Fast jedes Tier musste herhalten und seinen Beitrag leisten, ob mit Haut und Haar, Zahn oder Zehnagel, Thymus- oder Schilddrüse, Leber oder Milz, auf der vergeblichen Suche nach Heilung.“

(The Washington Post, 1946)

„Wer nicht Chemie oder Medizin studiert hat, wird sich nicht im Klaren darüber sein, wie unendlich schwierig die Krebstherapie in Wahrheit ist. Sie ist fast – nicht ganz, aber fast – so, als gälte es, einen Wirkstoff zu finden, der beispielsweise das linke Ohr spurlos auflöst, das rechte aber unversehrt lässt. So gering ist der Unterschied zwischen der Krebszelle und ihrem normalen Vorfahren.“

(Wiliam Woglom)

„Sie kam ins Zimmer und setzte sich Dudjom Rinpoche gegenüber. Sie schluchzte „Mein Arzt hat mir nur noch einige Monate gegeben. Können Sie mir helfen? Ich sterbe.“
Zu ihrer Verblüffung begann Dudjom Rinpoche gütig und mitfühlend zu lächeln. Dann sagte er sanft „Wissen Sie nicht, dass wir alle sterben? Es ist nur eine Frage der Zeit. Manche sterben eher als andere.“ Mit diesen wenigen Worten half er ihr, die Universalität des Todes zu erkennen und einzusehen, dass ihr bevorstehender Tod nichts Außergewöhnliches war. Das minderte ihre Angst. Dann sprach er über Sterben und das Annehmen des Todes. Er sprach auch über die Hoffnung, die im Tod liegt. Am Ende lehrte er sie eine Heilpraxis, die sie mit Enthusiasmus aufnahm.“

(Das Tibetische Buch vom Leben und Sterben)

„Ärzte geben Mdeikamente, von denen sie wenig wissen, in Menschenleiber, von denen sie noch weniger wissen, zur Behandlung von Krankheiten, von denen sie überhaupt nichts wissen.“

(Voltaire)