Manchmal meine ich, ich müsste wahnsinnig werden. Ich
glaube mein Mann würde an dieser Stelle sagen, „Welch
ein Glück, dass du das vorher schon warst.“
Manchmal meine ich, ich müsste wahnsinnig werden. Ich
glaube mein Mann würde an dieser Stelle sagen, „Welch
ein Glück, dass du das vorher schon warst.“
„Wie war das Laufen, Schatz?“
„Gut“, sage ich, weil ich schon so oft alles andere gesagt
habe und mir selbst gerade so verdammt überdrüssig bin.
Ich will die Worte nicht mehr sagen, nicht mehr denken,
nicht mehr spüren. Ich. habe. Angst. Die Schallplatte hat
längst einen Sprung.
Letztes Jahr, ungefähr zu dieser Zeit, las ich während der Chemo ein Buch über einen Krebserkrankten. Er durchlief die üblichen Akutbehandlungen, besuchte eine Reha und kehrte an seinen Arbeitsplatz zurück. Er beschrieb Phasen psychischer und körperlicher Stabilität. Es ging ihm…
„Der Tag, an dem ich mich mit der Krebserkrankung
versöhnte“ wäre eine Headline, die zu hoch gegriffen
wäre und so nenne ich es lieber „ein weiterer Tag, der
mich etwas über das Leben gelehrt hat“.
Der nachfolgende Text soll einen kurzen Umriss darüber geben, warum Kinder an krebserkrankter Eltern Unterstützung benötigen und wie die Umsetzung beispielsweise aussehen kann.
Er steht da. Guckt an sich herunter. Gibt mir das Taschentuch, mit dem er selbst den Joghurt von seinemPullover abgewischt hat und strahlt mich an. Irgendwasin seinem Verhalten ist anders als sonst und ich merke:der 1Jährige ist stolz auf sich.Diese…
Mit 12 Jahren wurden meine Weisheitszähne gezogen. Das war unter anderem deswegen so schmerzhaft, weil während des Eingriffs mein Kiefer ausgerenkt wurde. Ich saß also zwei Wochen zuhause, hatte Schmerzen und konnte weder essen, sprechen noch Zähne putzen. Und ich…
Freitagmorgens…schlürfen wir kurz vor halb 8 zum Auto… …die vergangene Nacht war mies und nicht durch ausreichendSchlaf gekennzeichnet. Nachdem ich Kind 1und 2 im Auto angeschnallt habe, bleiben mir noch etwa30 Sekunden, um den vehement alle vier Gliedmaßenabstreckenden Jüngsten in…
„Noch fünf Minuten“ erkläre ich mit Blick auf den wolkenverhangenen
Himmel. „Das ist viel zu wenig!“ erbost sich der 4jährige und
fängt aus einer Mischung von Trotz und Trauer an zu
weinen.
Schulmedizin, Alternativmedizin, Komplementärmedizin – was ist das eigentlich und welche Daten sind für Krebspatienten verlässlich?